Wildtier Gefunden?

Gnadenhof für Tiere mit Handicap mit verschiedenen Pflegestellen

Resozialisierung misshandelter & verwahrloster Tiere

Hundetraining - Mantrailing - Nachsuche - Suche vermisster Tiere

Fundtiere - ausgesetztes Tier - Fundhund - Hund zugelaufen

ehrenamtliche Wildtierrettung, Wildtieraufzucht & Wildtierpflege

Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Ämter/Behörden, Hundetrainer

Sozialstunden, Jugendgerichtshilfe, Behinderteneinrichtungen & Adaptionshäuser

Tierrettung, Tierschutzvereine, NABU, Tierärzte, Tierkliniken, Jugendclubs, Schulen, Kitas

gemeinnützig anerkannter & eingetragener Verein Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V.

 

Kontakt: 01623 177177

FELDHASEN JUNGTIERE - BITTE NEHMT UNS NICHT DER MAMA WEG

 

Frühjahr - die Jungtierzeit der Feldhasen beginnt und es werden wieder viele vermeintlich mutterlose Feldhasenbabys eingesammelt und der Mutter und artgerechten Aufzucht entzogen und ein schwerwiegender Eingriff in die Natur ist welche dem Wildtier mehr schadet als hilft.

Feldhasenmuttertiere bauen kein Nest sondern legen Ihre Babies über ein größeres Areal verteilt ab in Erdmulden oder Acker, NICHT in Bauten (wie bei Wildkaninchen die nackt geboren werden)! Leider auch oft für Menschen sichtbar. Sie kommen nur alle 12 Stunden bzw. zweimal am Tag um ihren Nachwuchs zu Säugen und somit findet man Feldhasenbabys in der restlichen Zeit auf sich selbst gestellt vor.

Es ist völlig normal dass es alleine ist und auf seine Mutter wartet, das Muttertier ist aber in der Nähe und wird solange Menschen in der Nähe sind NICHT auftauchen.

Genauso wie bei Rehkitzen. Solange Menschen in der Nähe sind wird das Muttertier keinesfalls auftauchen.

Feldhasenjungtiere sind durch ihren noch nicht vorhandenen Eigengeruch vor Fressfeinden geschützt.

Fassen wir es an nimmt es unseren Geruch auf und die Mutter kann es möglicherweise nicht mehr annehmen.

 

Bitte entnehmt wirklich nur dann nach Rücksprache einer fachkundigen Wildtierstation Feldhasenbabies aus der Natur, wenn es absolut notwendig ist wie sichtbare Verletzung oder wenn ein Hund oder Katze ein bereits verletztes Tier bringt.

Wann benötigt ein Feldhasenjungtier wirklich Hilfe?

- wenn Hund und Katze es verletzt anschleppen

-wenn es von Krähen attakiert wird

- wenn Mama Feldhase in der Nähe tot aufgefunden wurde

- wenn Feldhasenkinder weit entfernt des Feldes/Ackers auf Asphalt Wegen, Bürgersteig und Strassen ziellos umherirren oder im Strassengraben liegen.

ERSTVERSORGUNG bei verletzt aufgefundene Feldhasenbabys

 

Nehmt sie vorsichtig auf und spendet ihnen Wärme. Ein Körnerkissen oder Wärmeflasche. Bitte keine direkte Rotlichtwärme auf das Findelkind, denn dies kann zu Austrocknung führen, erst recht bei schon geschwächten und ausgedursteten Häschen.

Setzt Euch mit eineem Tierarzt UND einer Wildtierstation aus Eurer Nähe in Verbindung damit dem geschwächten Häschen geholfen werden kann.

Zuerst sollte das Findelkind aufgewärmt werden, vorher kann Nahrung tödlich sein da der Schluckreflex bei unterkühlten Tieren nicht funktioniert.

Wildtieraufzucht - Tierfindlinge - Findeltiere

Wann ist ein Findling wirklich in Not

 

Dieser Ratgeber soll nur als Hilfestellung dienen und keine Anstöße geben Findlinge einzusammen um sie selber gerne mal groß zu ziehen, JEDES gefundene Wildtier gehört in fachmännische Hände, außerdem ist es Wilderei wenn man ein Wildtier der Natur entnimmt. Oftmals werden Jungtiere wie Platzhocker den Müttern unüberlegt und unberechtigt entrissen wenn die Elterntiere gerade nur auf Nahrungssuche sind, aus diesem Grund sollte man immer wenn man ein Findelkind findet eine zeitlang beobachten oder zu der Fundstelle zurückkehren, denn wenn man an der Fundstelle nur wartet kann es auch passieren daß die Elterntiere aus Scheu und Angst sich nicht zurücktrauen da sie die Menschen riechen können. Auch bei Jungvögeln ist es oftmals nur Flugübung warum ein Jungvogel auf dem Boden gefunden wird, auch da muss man abchecken ob es wirklich ein verletztes oder verwaistes Jungtier ist oder nur bei den ersten Flugversuchen ist wie ein Singvogelästling.

 

Leider werden sehr sehr viele Jungtiere aus Unwissenheit der Natur und den Elterntieren entrissen, somit verlieren sie die Chance auf eine artgerechte Aufzucht und artgerechte Sozialisierung was auch in sehr vielen Fällen den sicheren Tod bedeutet. Die Entrissenen Jungtiere werden einfach mitgenommen und in Wildtierauffangststionen gebracht wo die Pfleger die mühsame Aufzucht der vermeindlichen Tierwaisen versuchen sollen, die Finder rufen täglich an um sich nach "ihrem kleinen" erkundigen wollen wie es ihm doch ginge, möchten ihn besuchen und sind letztendlich enttäuscht wenn der vermeintliche Waise mit allen vergeblichen Bemühungen der Pfleger doch versirbt und unnötiges Leid erleben musste.

 

Ein angefasstes Jungtier kann und muss man wenn es sich um keinen Notfall handelt in jedem Fall wieder an den Fundort zurücksetzen, die Ausrede der Finder daß die Elterntiere ein angefasstes Tier nicht mehr annehmen stimmt absolut nicht! Diesen Fehler können die Finder also wieder gut machen und das gefundene Tier zu seinen Eltern zurückbringen wo es auch hingehört. Das sollte natürlich so schnell wie möglich passieren, aber auch viele Mütter suchen ihre Kinder noch 1-2 Tage lang wie Rehe beispielsweise.

 

Auch Wildtiere in Deutschland haben eine Chance verdient gerettet zu werden, bitte unterstützt uns mit Futterspenden und Sachspenden bei der Wildtieraufzucht, Wildtierrettung und Wildtierpflege

Hier klicken zu unserem Wunschzettel

 

Erste Hilfe

Habt Ihr ein nachweislich hilfesuchendes Findelkind gefunden dann ist die erste und wichtigste Hilfe die WÄRME denn eine schnelle Auskühlung / Unterkühlung kann die Folge sein, die erste Wärme die man vor Ort hat ist die wärmende Hand, nimm das kleine in beide Handhöhlen und wärme es damit. Auch die Körperwärme hilft, halte das Findelkind an Deine Brust unter Deiner Kleidung. Zu Hause kannst Du eine Wärmelampe oder Wärmedecke benutzen. Ein Taschenofen oder eine normale Tischlampe kann auch erstmal Abhilfe schaffen solltest Du nichts anderes momentan vor Ort haben.

Ein Wasserdampfbad hilft ebenso gut bei Jungvögeln beispielsweise. Nehme dazu einen Topf mit heiß Wasser, auf den Tops ein Gitter oder Netz uns setze das Findelkind darauf bis es wieder eine zartrosa Hautfarbe erreicht, Du kannst dann mit einer Wärmelampe (mit ausreichend Abstand) weiter wärmen.

Eine Kükenwärmeplatte ist auch eine gute Hilfe, all diese Artikel sind unten in den Amazonlinks zu finden.

Moorwärmeflaschen die in Mokrowellen erhitzt werden sind eine gute Alternative zu Wärmeflaschen, denn Wärmeflaschen sind anfangs zu heiß und kühlen zu schnell ab. Moorwärmeflaschen sind auch besonders weich und formbar. Ferkellampe, Heizmatten, beheizbares Taubennest und Elsteinstrahler sind Wärmequellen die wir selber immer wieder erfolgreich nutzen.

Große Vorsicht ist geboten bei Überhitzung!

Temperaturen ab 40 Grad können zu Überhitzung und schnellen Tod führen!

Aus diesem Grund bitte ständig die Temperaturen kontrollieren, mit einem Thermometer, nicht mit der bloßen Hand und Gefühl. Unbedingt ausreichend Abstand einhalten bei Wärmelampen und Elsteinstrahler, es kann zu Verbrennungen und Überhitzung führen. Luftfeuchtigkeit erhöhen, da eine Austrocknung die Folge sein kann durch hohe Temperaturen bei niedriger Luftfeuchtigkeit!

Wir selber nutzen für noch nicht thermostabile Jungtiere Wärmeboxen, in diesen Wärmeboxen kann man die Temperaturen selber regeln. Kükenheime und Aufzuchtboxen für Papageien findet Ihr im Kleintierzuchtbedarf und eignen sich sehr gut. Man kann sie auch selber nachbauen mit handwerklichem Geschick.

 

In den meisten Bundesländern gilt ab Anfang März und in einigen für die Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli die Anleinpflicht in der Brut und Setzzeit.

Viele Wildtiere wie Vögel, Hasen, Wildschweine bekommen im Frühjahr bald Nachwuchs. Rehe ab Mai. Jagende Hunde können höchstgefährlich für trächtige Wildtiere und deren Nachwuchs werden. Auf Feld und Wiese sowie im Wald leint bitte Eure Hunde an. Verlasst keine Waldwege, stört keine brütende Vögel und lasst Feldhasen kinder und Rehkitze in ihren Verstecken wo sie auf ihre Mutter warten.

Genaue Regeln zur Anleinpflicht sind von Bundesland sowie von Stadt zu Stadt verschieden. Bei Eurem zuständigen Ordnungsamt findet Ihr die Regelungen. Nicht nur zum Schutz der Wildtiere sondern auch zum Schutz des Halters und des eigenen Hundes...

Was droht bei Fehlverhalten?

Bußgelder werden verhängt und für Hundehalter, die wiederholt die Leinenpflicht missachten, erhöht sich das Bußgeld kontinuierlich. Doch auch dem Tier selbst droht Strafe. Zeigt es sich wiederholt aggressiv gegenüber anderem Wild, kann ein sogenannter Wesenstest verlangt werden. Dann wird das Verhalten des Hundes vom Amtsveterinär geprüft. Wird auch dort dem Tier ein aggressives Verhalten attestiert, kann dieses als gefährlich eingestuft werden, wodurch sich für Halter und Hund Auflagen und Einschränkungen ergeben, wie zum Beispiel Leinenzwang, Maulkorb oder eine höhere Hundesteuer.

Doch noch schlimmer ist das Jagdgesetz. Sollte der Hund außerhalb des Einwirkungsbereiches des Halters nach Wild jagen, darf er unter Umständen von einem Jäger erschossen werden - als letztes Mittel der Gefahrenabwehr.

Die Natur hat sich für die Vögel eigens ein „Wundernetz“ ausgedacht, das RETETIBIOTARSALE.

Dieser Bereich fein verzweigter Adern im Bein dient dem WÄRMEAUSTAUSCH.

Hier gibt das fußwärts fließende Blut Wärme an das körperwärts fließende Blut ab.

So bleiben die Füße kalt und es wird wertvolle ENERGIE GESPART.

Das hilft mit, die NAHRUNGSKNAPPHEIT, DAS WIRKLICHE PROBLEM IM WINTER, zu überstehen.

Dieses Wundernetz kann bei drohender Überhitzung des Körpers auch abgeschaltet werden.

Dann wird überschüssige Wärme über die Füße abgegeben und die KÖRPERTEMPERATUR HERUNTERGEREGELT."

(Das arterielle Blut strömt darin vom knapp 40 Grad warmen Körper Richtung Füße. Dabei fließt es sehr nah an den Venen vorbei, die das abgekühlte Blut aus den Füßen wieder zum Körper zurück transportieren.

Im Wundernetz erwärmt das warme Blut das kalte)

 

Wie könnt Ihr angefrorene Körperteile wie den Schnabel "entfrosten"? Bitte NUR MIT KALTEM WASSER VORSICHTIG "auftauen" kein heisses oder zu warmes Wasser nutzen um die Atmungswege und Artierien nicht zu beschädigen.

WORAN ERKENNE ICH ENTEN UND SCHWÄNE DIE FESTGEFROREN SIND? UND WIE KANN ICH HELFEN?

Viele Anrufe gehen bei der Wildtierrettung, Polizei Feuerwehr und NaBu ein von besorgten Bürgern dass Schwäne oder Enten auf dem See festgefroren sind weil sie nur an einer Stelle sitzen.

 

Sind sie wirklich fest gefroren? Woher weiss ich dass sie wirklich Hilfe benötigen? Was kann ich tun und was sollte ich sein lassen? Wie helfe ich Schwäne und Enten bei zugefrorenen Körperteilen?

 

Als erstes und wichtigstes... GEHT NICHT ALLEINE AUF DAS EIS!!! BEI LANGE ANHALTENDEM FROST KÖNNEN KRANKE ODER VERLETZTE IMMOBILE TIERE IM EIS EINFRIEREN! DIESE SIND DANN AUF MENSCHLICHE HILFE ANGEWIESEN !!!

Das kann für Enten und Schwäne schnell gefährlich werden. Von Erfrierungen abgesehen, können sich die Tiere schwer verletzen, wenn sie versuchen sich zu befreien.

Bitte meldet solche sichtbaren Fälle der ansässigen Feuerwehr und/oder Wildtierrettung Wildtierstation, sie sind geeignet ausgerüstet um auf das Eis mit speziellen Eisbooten und Eisschutzanzug zu kommen. Geht niemals alleine auf das Eis!!! Sollte die Tierrettung aus Eurer Umgebung nicht entsprechend ausgerüstet sein ruft die Feuerwehr zur Hilfe.

 

Wie könnt Ihr den Schwänen und Enten im Winter noch helfen? Im Sommer sieht man rund um die Uhr Eltern mit Kinder am See spazieren die Enten füttern, im Winter wiederum nicht, wobei dort das Nahrungsangebot besonders knapp ist. Eine Zufütterung ist hier von Vorteil (bitte kein Brot, sondern geeignetes Futter für Wasservögel)

Wenn Ihr Euch nicht sicher seid ob das Tier festgefroren ist oder "nur" auf dem zugefrorenen See sitzt versucht es ohne ihn aufzuscheuchen mit Futter anzulocken, so könnt Ihr sehen ob und welche Körperteile angefroren sind um der Feuerwehr oder der Wildtierrettung genauere Angaben machen zu können.

 

Selbstverständlich gibt es auch viele Fälle wo die Feuerwehr ausrückt und das Tier auf einmal doch wegwatschelt, was aber keinesfalls bei jedem Tier der Fall ist!!!! "In der Regel frieren die Tiere nicht fest, sondern sitzen nur – auch auf dem Eis – ganz still, um ENERGIE ZU SPAREN. Wichtiger als vermeintliche Rettungsversuche, ist es dann, die Tiere NICHT AUFZUSCHEUCHEN, damit sie nicht zusätzlich Reserven verbrauchen. Spaziergänger sollten also sich und ihre HUNDE ZURÜCKHALTEN.

 

in Arbeit sind folgende Unterseiten:

Fehlprägung / Prägung bei Wildtieren

richtige Unterbringung

Futtertiere für Wildtiere artgerechte Ernährung und Aufzucht

Krankheiten und Vorsorge, Desinfektion und ansteckende übertragbare Krankheiten

Auswilderungsvorbereitung und Auswilderung

Bestimmung der Tierart