Wensickendorf - Gerüchte -

Gnadenhof für Tiere mit Handicap mit verschiedenen Pflegestellen

Tierschutzverein in Brandenburg & Berlin

Fundtiere - ausgesetztes Tier - Fundhund - Hund zugelaufen

Wildtierrettung, Wildtieraufzucht & Wildtierpflege

Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Ämter/Behörden sowie

Sozialstunden Ableister, Jugendgerichtshilfe, Behinderteneinrichtungen & Adaptionshäuser

versch. Tierrettung, Tierschutzvereine, NABU, Tierärzte, Tierkliniken, Jugendclubs, Schulen, Kitas

gemeinnützig anerkannter & eingetragener Verein Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V.

Stellungnahme 1:

Wir besitzen keinen eigenen Greifvogel und haben diesen Greifvogel auch nicht freigelassen. Auf diesem Foto um welches es geht ist ein beringter Habicht. Dieser Habicht wurde entweder von der NaBu beringt oder einem Falkner und er ist vielleicht sogar einem Falkner entflogen. Der Habicht solle wohl “zahm” sein, zumindest liesse er sich nicht stören beim fressen und er würde täglich angeblich ca. 6 Hühner killen/schlagen. Auf Nachfrage bei der NaBu zogen derzeit viele Habichte in den Dörfern auf Nahrungssuche und viele Hühnerhalter hatten mit dem selben Problem zu kämpfen.

 

das ist das Foto was uns ausgedruckt mitgebracht wurde vom Nachbarn.

Man erkennt eindeutig den Ring.

GERÜCHTE UND CO... ALLER ANFANG IST SCHWER...

Ich weiß es ist als neu hinzugezogene wie wir es sind seit 2015 immer schwer am Anfang.

Auch die Gerüchteküche brodelte schon wo wir noch nicht mal eingezogen waren... viele aus unserer Strasse hatten Angst wir und unsere Besucher würden in der 30-er Zone nicht 30 fahren und ihre Kinder umfahren. Aber warum sollten friedliche Menschen die Tiere schützen Kinder umfahren? Sind wir denn so anders weil wir Tieren helfen?

Nein, sind wir nicht...

 

Als zweites wurden wir öffentlich beschuldigt dass die rumänische oder ungarische Einbrecherbande bei uns arbeitet die in Wensickendorf und in den Nachbarorten zu Gange waren. Auch wir waren übrigens betroffen, bei uns wurde ebenfalls einiges gestohlen und die Einbrüche waren schon bevor wir hinzugezogen sind...

 

Steg... zu unserem Hof war ein kleiner Steg am See dazu, die Anwohner unserer Strasse haben alle einen Steg dort. Ein Nachbar beschuldigte uns wir hätten Bleche von “unserem” Steg außerhalb des Steges hingepackt und wie es dort aussehen würde usw usw. Zu unserer Verteidigung: Wir wussten noch nicht mal wo bzw. welcher “unser” Steg überhaupt ist und waren noch nicht mal hier eingezogen sondern beräumten gerade das Grundstück, sprich diese Bleche waren alle noch von Vormieter und nicht von uns. Aber erstmal meckern...

 

Waschbären... es gab scheinbar niemals Waschbären und Füchse in Wensickendorf... Zumindest sind hinter unserem Rücken immer die Füchse von uns wenn einer gesichtet wurde oder ein Huhn gerissen wurde... Als wir hier einzogen 2015 entdeckten wir auf dem Dachboden eine Waschbär-Mutter mit Kinder und in unserem Haus lebte laut dem letzten Mieter immer ein Waschbär im Dachkasten. Sie waren also VOR UNS da.

Wir lassen hier weder fremde Waschbären noch Füchse einfach so frei...

 

2017: Das neueste Gerücht und auch Ausschlaggebend zu meinem Text hier ist das Gerücht wir besäßen einen EIGENEN Mäusebussard den wir absichtlich fliegen lassen um in der Nachbarschaft sich Lebendfutter (Hühner) zu holen.

Dieses mal ist wenigstens ein Nachbar persönlich vorbeigekommen um uns das Foto eines Habichts wie er ein Huhn frisst zu zeigen und wir möchten uns doch was einfallen lassen für die geschädigten Hühnerhalter in der Nachbarschaft. Leider blieb es nicht bei dem persönlichen Gespräch sondern das Gerücht zog seine Kreise und sogar beim Seniorenverein wurden wir auf das Thema angesprochen...

 

 

Stellungnahme 2:

Wir haben einen Mäusebussard frei gelassen der auch aus unserer Umgebung stammte.

Wir haben einen Rotmilan hier freigelassen da er 2x wo er am gleichen Fundort wieder freigelassen wurde krank (vergiftet) bei uns wieder ankam durch unseren Tierarzt.

Wir lassen unsere Fundtiere immer am Fundort wieder raus weil dort meist ein Partner/Familie lebt und wartet...

Wir päppeln jedes Jahr mehrere Hundert Vögel. Singvögel und ja, auch Raubvögel. Wir machen da keine Unterschiede ob Körnerfresser, Insektenfresser, Aasfresser oder Kleinsäugerfresser.

Stellungnahme 3:

Wir haben selber Hühner, Fasan und Kaninchen, sowie Tauben die tagsüber Freiflug bekommen.

Es wäre also ein Eigentor was wir uns schießen würden wenn wir einen Greifvogel besitzen würden der dann doch als erstes unsere Tiere vor Ort fressen müsste oder? Würden wir dann zeitgleich unsere eigenen geliebten Tauben frei auf unserem Grundstück fliegen lassen und das Leben unserer Tauben und Hühner und aufgepäppelten Singvögel aufs Spiel setzen und Greifvögel halten für den Spaß um sie zur Fütterung (oder wie es die Jäger und Falkner machen zur Beizjagd) daß sie andere Tiere töten?

NEIN! Denn dann hätten wir eine falsche Lebensaufgabe und Herzensache gewählt mit der Wildtierrettung...

Es bekommt auch keines unserer gepäppelten Greifvögel Lebendfutter. Sie bekommen grundsätzlich Frostfutter!

unsere Hühner

 

Stellungnahme 4:

Vielleicht kam man auf diese Idee weil wir am Grundstück Anflugstangen haben.

Wir haben etliche Nistkästen, Insektenhäuser, Igelhäuser, Vogelfutterstellen, Vogelhäuser auf dem Hof und dazu gehören auch die Anflüge die JEDER Vogel nutzen kann/darf/wie auch immer der eine Pause machen möchte oder es als Ansitz nutzt, egal ob Rabe, Krähe, Greifvogel, Singvogel, ja auch kleine Spatzen “dürfen” sich da rauf setzen... Die Ansitze sind mit einer Webcam verbunden damit wir einfach Vögel JEDER ART beobachten können weil wir die Vogelbeobachtung genießen und lieben und um während der Winterfütterung eine Vogelzählung machen zu können am Futterplatz.

Der NaBu rät zum Schutz:

“ Werden diese Tiere (Hühner) im Freien gehalten, sollte das Gehege von oben mittels Gitterdraht abgedeckt werden, um dem Habicht, aber auch Säugern wie Fuchs und Marder, den Zugang zu verwehren. Eine Haltung ohne Abdeckung des Geheges ist auch aus Tierschutzgründen kaum zulässig, da die Haustiere in ihrem Gehege bei Angriffen von oben keine Fluchtmöglichkeit haben. “

Wir hoffen dass wir die Themen aufklären konnten aber wissen auch dass wir immer wieder der Buhmann erstmal sein werden bei einem neuen Problem.

 

Eigentlich bräuchten wir hier nicht mal Rechenschaft ablegen aber vorsätzlich in einem kleinen Dorf und unserer Siedlung Rufmord zu betreiben indem man Lügen verbreitet ist einfach unglaublich und traurig. Wir sind sehr enttäuscht. Es ist nicht schön von Nachbarn und fremden Leuten aus dem Ort angesprochen zu werden wir seien Hühnermörder... Mobbing ist einfach keine feine Art...