Pferde

Gnadenhof für Tiere mit Handicap mit verschiedenen Pflegestellen

 

Fundtiere - ausgesetztes Tier - Fundhund - Hund zugelaufen

ehrenamtliche Wildtierrettung, Wildtieraufzucht & Wildtierpflege

Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Ämter/Behörden

Sozialstunden, Jugendgerichtshilfe, Behinderteneinrichtungen & Adaptionshäuser

Tierrettung, Tierschutzvereine, NABU, Tierärzte, Tierkliniken, Jugendclubs, Schulen, Kitas

gemeinnützig anerkannter & eingetragener Verein Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V.

2017

Unsere Pferde haben wir 2 Jahre bei unserer Mitarbeiterin Franzi untergebracht und nun können wir uns zu den glücklichen zählen die ihre Pferde bei sich zu Hause haben... OK nicht direkt zu Hause aber direkt nebenan bei unseren neuen Nachbarn die eine Pferdepension errichtet haben, die Sommerweide grenzt direkt an unser Grundstück, einfach traumhaft für uns.

Selbstverständlich suchen wir noch immer nach Paten für unsere Pferde da eine Unterbringung keinesfalls preiswert ist :-) Futter, Hufschmied, Tierarzt, OP Versicherung und Haftpflichtversicherung, Putzzeug was öfter mal gewechselt wird, Halfter und so weiter kostet auch alles Geld. Wir würden uns also sehr über Patenschaften oder Pflegebeteiligungen freuen: http://notkleintiere.de/tierpatenschaften.html

 

Unsere Pferde

Wir haben unseren Traum verwirklicht gehabt und im Februar 2013 eine 5 Hektar Weide / Koppel im Nachbarort bekommen. Unser Traum unsere aufgezogenen Wildtiere die nicht mehr ausgewildert werden können sowie Rettung von „ausgediehnten“ Nutztieren und Rettungen vor dem Schlachter war nun kein Traum mehr… Wir haben alles zusammengekratzt was nur zusammen zu kratzen war, haben binnen eines Jahres eine tolle Koppel mit eigenem Waldstück und Scheune gehabt und konnten 8 Pferde vor dem Schlachter retten, haben einen riesigen Offenstall gebaut, Paddoks usw.

Nach nur einem Jahr durften wir den Pferdegnadenhof Wilhelmsthal aufgeben dank den Bauämtern. Scheinbar sind Gnadenhöfe nicht erwünscht sondern nur landwirtschaftliche Betriebe die Geld einbringen und uns wurden etliche Steine in den Weg gelegt, Baubeantragungen aufgelegt wo es nicht mal benötigt würde, und wenn wir mit 200.000 € dabei sind könnten wir alle Bauanträge (für jeden einzelnen Zaun, für jeden einzelnen Stuhl der abends nicht weggeräumt wird und dauerhaft steht usw) einreichen, aber ob es genehmigt wird liegt in dessen Entscheidung und so wie es gesagt wurde merkte man sofort daß es nicht genehmigt werden würde.

Aus der Traum, es stand das Leben aller Gnadenhofpferde auf dem Spiel, Handlungsbedarf musste her… Alle Überlegungen brachten nichts, wir mussten die Koppel aufgeben, denn wenn der Name Gnadenhof fällt wird es nicht genehmigt…

Hier unser Aufruf bei Facebook der uns leider auch nicht weitergeholfen hatte:

 

Unsere lieben Freunde, Fans, Helfer und Unterstützer,

wir stehen zurzeit leider vor einer der größten Krisen, die der Gnadenhof bisher erlebt hat. Leider wurden wir getäuscht und haben auf die falschen Personen vertraut. Wie Ihr wisst hatten wir es geschafft unsere 8 Pferde vor dem Schlachter zu retten, konnten sie wieder aufpäppeln und zeigen, dass sie wieder vertrauen zu den Menschen haben können. So wie es gerade aussieht werden wir unsere Koppel und damit verbunden unsere Schützlinge verlieren.

 

Um euch einen kurzen Einblick in unsere Notlage zu geben, versuche ich es möglichst kurz mit folgenden Stichpunkten zu erklären:

Wir wurden in dem Glauben gelassen, dass alle benötigten Beantragungen bei den Ämtern eingereicht wurden und wir nur noch auf die Bestätigung der Genehmigungen warten, Dies war nicht der Fall . Mehr zufällig kam heraus das die Ämter schon seit Beginn der Koppel genau darauf warten und auch schon mehrfach versucht haben in Verbindung zu treten. Es gab mittlerweile auch schon die Androhung, dass alles was gebaut wurde zwangsweise abgerissen wird. In diesem Zusammenhang auch die Einzäunung unserer Koppel. Das wir die Pferde dort nicht ohne Zaun halten können, müsste jedem klar sein. Nach mehrfachen Gesprächen und Terminen mit den zuständigen Ämtern, haben wir zwar einen minimalen Aufschub erhalten, um unsere Lösungsmöglichkeiten durchzuarbeiten, aber dennoch nur noch sehr wenig Spielraum

- Lösungen:

1. Weiterhin als Privatperson

2. Ein Landwirtschaftlicher Betrieb

3. Ein Gewerbe

 

- Zu 1. : diese Option steht eigentlich nur auf dem Papier, denn wir wurden schon mehrfach darauf hingewiesen, dass wir als Privatperson so gut wie zu 100%iger Sicherheit keine einzige Genehmigung bekommen, da das Land im Außenbereich liegt und diese Flächen vor allem für die Landwirtschaft vorgesehen sind .

- Zu 2.: hierbei hätten wir die besten Chancen alles genehmigt zu bekommen. Dürfen aber nicht mehr als Gnadenhof fungieren, sondern als Einstellbetrieb. Große Problem dabei: uns fehlen ca. 9 ha Land dafür. Auch nach intensiven Suchen und vielen Problemen, haben wir immer noch kein Millimeter mehr Land bekommen. Ich zitiere unseren Ansprechpartner und Bearbeiter vom Landwirtschaftlichen Amt: „ Es tut mir leid, aber die Welt ist aufgeteilt. Sie werden es sehr schwer haben Land zu finden.“

- Zu 3.: klingt vom Grundsätzlichen her mit am Sinnvollsten, allerdings ist dabei wieder zu bedenken, dass alle Genehmigungen wieder schwerer wären zu bekommen. Und auch hier dürfen wir uns nicht mehr Gnadenhof nennen, sondern Einstellbetrieb

- (kurze Hintergrundinfo bzgl. Gnadenhof und Einstellbetrieb: die Ämter müssen sehen das wir nachweislich dauerhaft Gewinn erzielen und das nicht gerade wenig und auch nicht der Sinn eines Gnadenhofes. Denn sie brauchen dies um Sicherheiten zu bekommen. Sie werden nichts genehmigen was nicht durch genug Gewinn oder Eigenkapital abgesichert ist. Und ein Gnadenhof gibt weder die Möglichkeit der Gewinnerzielung, noch die Sicherheiten die verlangt sind)

 

Bei jeglicher Form der weiteren Handhabung gilt:

Wir brauchen einen Architekten (der Bauberechtigt ist), Einen Amtlichen Lageplan (bekommen wir nur von einem Vermesser)

Ein auf gewinnorientiertes Betriebskonzept , Antragsformulare (bekommen wir nur vom Architekten)

Viel Zeit und viel Geld , Und immer das Risiko das es nicht genehmigt wird . Uns gehen langsam die Ideen und Möglichkeiten aus

 

Als wenn das alles noch nicht schlimm genug ist: fängt seit neustem wieder der Ärger auf der Pferdekoppel an:

o Koppelzäune werden mittlerweile fast täglich durchgeschnitten

o Giftige Sachen(die bei uns nicht wachsen) werden auf der Koppel entdeckt

o Unsere Sachen werden durchsucht, während wir abäppeln o Auffällige Autos / Unbekannte Autos (definitiv keine Anwohner) beobachten die Koppel und dies mehrmals täglich usw.

 

Kann uns irgendjemand helfen? Wir brauchen ganz, ganz dringend Land!!!!!!!!!! Wir versuchen alles um unsere Lieben zu retten!

Liebe Grüße (hoffnungsvoll wartend) Euer Gnadenhof - Team

 

April 2014

Wir haben uns dazu entschlossen die Koppel in sicheren Händen zu geben. Unsere ehemalige Mitarbeiterin Anni übernahm die Weide um eine Pferdepension zu errichten. Unsere Pferde dürfen dort bleiben, aber da wir uns keine Pferdepensionseinstellkosten (ca. 1700 € monatlich) als Gnadenhof komplett für alle 8 Pferde leisten können musste eine weitere Lösung her damit die Pferde trotzdem noch bei uns bleiben können. Die Gnadenhofpferde wurden unter den Gnadenhofmitarbeitern "aufgeteilt" so daß jeder "sein eigenes" Gnadenhofpferd hat. Wir zahlen normale Einstellerkosten inclusive Futter und Heu und Betreuung. Die beste und einzigste Lösung um unsere Pferde zu retten.

Galactica Ankunft bei uns Galactica 6 Monate später

Laudino vorher nacher

Di-Lady vorher und nacher