Handicaphunde

Gnadenhof für Tiere mit Handicap mit verschiedenen Pflegestellen

Resozialisierung misshandelter & verwahrloster Tiere

Hundetraining - Mantrailing - Nachsuche - Suche vermisster Tiere

Fundtiere - ausgesetztes Tier - Fundhund - Hund zugelaufen

ehrenamtliche Wildtierrettung, Wildtieraufzucht & Wildtierpflege

Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Ämter/Behörden, Hundetrainer

Sozialstunden, Jugendgerichtshilfe, Behinderteneinrichtungen & Adaptionshäuser

Tierrettung, Tierschutzvereine, NABU, Tierärzte, Tierkliniken, Jugendclubs, Schulen, Kitas

gemeinnützig anerkannter & eingetragener Verein Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V.

 

Kontakt: 01623 177177

 

Auf unserem Gnadenhof leben natürlich auch Tiere mit Handicap, chronisch kranke Tiere, misshandelte und verwahrloste Tiere oder ausgesetzte Tiere die niemand haben wollte...

Dreibein Hündin Missy

leidet an Epilepsi

hier klicken um zu Missy zu gelangen

Baby (Französische Bulldogge) leidet an Epilepsie und Asthma

Lara (Basset) leidet an Anaplasmose und Bandscheibenvorfall

Elvis (Nackthund) eine ehemalige Zuchthündin

Stevy´s Schützling

Gnadenhof für behinderte Hunde & Katzen / Handicaptiere

 

Bei uns leben vorrangig behinderte Hunde und Hunde mit Handicap die niemand mehr wollte, da auch behinderte Tiere ein Recht auf ein schönes Leben haben, denn Ihr dürft nicht vergessen, behindete Tiere nehmen sich ihrer Behinderung an, bei Tieren spielt eine Behinderung keine große Rolle, wie bei Menschen bei denen die Behinderungen im Kopf stattfinden. Tiere gehen ganz normal damit um, leben vollkommen normal mit ihrer Behinderung weiter, da sie schmerzfrei sind und bestens damit zurecht kommen, nur wer unsere behinderten Tiere kennengelernt hat wird sehen wie glücklich und normal sie sind. Tiere vergessen einfach ganz schnell dass ihnen etwas "fehlt" Überzeugt Euch selber bei unserem Video wie glücklich unser Rollihund Bob Ball spielt und rennt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum einem behinderten Hund eine zweite Chance geben?

 

Warum sind eigentlich für viele Menschen Hunde und andere Tiere noch immer keine Familienmitglieder sondern einfach nur Gebrauchsgegenstände oder Vorzeigeobjekte um ihr Selbstbewußtsein zu erhöhen?

 

Ist es Tierquälerei einem behinderten Hund zur Unterstützung einen Hunderollwagen zu geben? NEIN! Auch ein behinderter Hund soll Freude am Leben haben und das haben unsere Rollihunde, sie sind sichtbar glücklich, sind sogar manchmal schneller mit ihren Rollis als die anderen Hunde. Tierquäler sind diejenigen die unseren Hunden das erst angetan haben wie sie jetzt sind und nicht diejenigen die sie gerettet haben, operiert, gepflegt und therapieren dass sie vielleicht bald wieder laufen können. Es dauert eine ganze Weile und ist mit viel Arbeit, Fleiß und Zeit verbunden sodass man durch verschiedene Therapien wieder schafft dass der Hund wieder laufen kann.

 

Ein Mensch kann auch nicht nach einem Unfall und schwerer OP sofort wieder laufen, auch Menschen müssen lange REHA Zeit hinter sich bringen und viel Training.

 

Was tut mir mit Euren Kindern oder Freunden oder Eltern wenn sie von heute auf morgen gelähmt sind und auf einen Rolli angewiesen sind? Die Geräte abschalten? Sie einschläfern? NEIN! Also wer gibt einem Menschen das Recht einen Hund zu töten weil er viel Arbeit macht und auch Geld kostet, weil er nicht mehr so ist wie er vorher war? Wenn der Tier schmerzfrei lebt was bei uns der Fall ist und glücklich ist, dankbar und vieles mehr, wer gibt Euch das Recht Gott zu spielen?

 

Wir selber kennen mittlerweile über 500 Tierhalter mit behinderten Hunden, es gibt viele Tierschutzvereine, Pflegestellen, Internetseiten, Internetforen die sich auf behinderte Hunde spezialisiert haben. Es gibt mittlerweile sehr viele Anlaufstellen und Informationsquellen, sehr viele Hilfsmittel und Helfer.

 

Ja es macht verdammt viel Arbeit, aber das ist es wert, man bekommt die Liebe und Dankbarkeit dieser besonderen Hunde zurück.

 

Aus Mitleid darf man keinen behinderten oder Rollihund aufnehmen, man muss sich dieser großen Verantwortung bewußt sein, wieviel Arbeit und Zeit es kostet, vor allem auch wenn man selber kein Physiotherapeut ist oder kennt was an Kosten auf einem zu kommen, behinderte Hunde sind meist inkontinent, auch damit muss man leben und damit zurechtkommen. Auch wir nehmen diese Hunde nicht aus Mitleid auf, sondern aus Liebe und Verstand und da unsere Berufe es uns ermöglichen diesen Tieren zu helfen. Es gibt viele Menschen die denken dass es doch nicht hundegerecht ist mit einem Hunderollwagen, aber seid Euch sicher, sie leben glücklich und schmerzfrei damit, sie können sich genauso bewegen wie andere Hunde (außer springen natürlich) aber das können auch alte und HD kranke Hunde nicht mehr. Den Hunderolli nehmen sie meist schon am ersten Tag problemlos an und sehen ihn als ihre „Ersatzbeine“ an. Sie flitzen damit durch die Gegend über Stock und Stein und erfreuen sich daran dass sie wieder genauso mithalten können wie die anderen. Natürlich schlafen sie mit dem Rolli nicht. Sobald sie müde sind legen sie sich mit den Vorderbeinen hin und somit wissen wir dass sie nun schlafen möchten und nehmen den Rolli ab.

 

Was hat man zu erwarten mit einem Rollihund?

 

Solange der Hund noch nicht alleine laufen kann und auf einen speziellen Hunderollwagen angewiesen ist der speziell auf den Hund abgestimmt und hergestellt wird (es gibt schon sehr viele Hunderollihersteller weltweit) muss man bedenken dass der Großteil dieser Hund noch inkontinent ist und weder Urin noch Kot von alleine halten können. Das heißt tägliches Windeln wechseln, ein spezielles abwaschbares Hundebettchen und Inkontinenzeinlagen sind nötig damit der Hund nicht dauerhaft Windeln tragen muss (da es zu Wundstellen kommen kann im Beckenbereich und Nässe) Wenn der Hund im Rolli ist und keine Windeln tragen muss findet man natürlich überall seine „Entleerungen“ die man dann wegwischen tut. Ein inkontinenter Hund muss sehr sauber gehalten werden denn durch die Inkontinenz ist der Urin auch im Fell und muss somit mit schonendem Schampoo öfter gewaschen werden. Den Hunderolli an und ausziehen, tägliche Physiotherapie die man sich vom Tiertherapeuten zeigen lassen kann und selber zu Hause vornehmen kann (wie Massagen und Laufübungen usw) Wir arbeiten mit unseren Hunden auch mit einem TENS und EMS Gerät zum stimulieren und aufbauen der Muskeln die nach der Operation stark zurück gegangen sind und wieder aufgebaut werden müssen damit sie wieder von alleine laufen können.